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Familienhistorie

Der Name Pahlitzsch war vor dem II. Weltkrieg besonders in Berlin als auch auf der ganzen Welt bekannt. Bruno Pahlitzsch erfand die Maschine zur automatischen Faltung eines Briefumschlags und hat somit die industrielle Informationsverbreitung revolutioniert.

Aufgrund der verheerenden Folgen des zweiten Weltkriegs und der damit verbundenen ärztlichen Unterversorgung sah sich sein Enkel Johannes Pahlitzsch verpflichtet, die Industriebranche zu verlassen und in die Medizin zu wechseln. Als Erster der Familie entschied sich Großvater Dr. Johannes Pahlitzsch im Jahre 1949 zur Facharztausbildung in der Augenheilkunde.

Seit 68 Jahren ist die Familie Pahlitzsch nun für die Augengesundheit der Berliner und zahlloser angereister Patienten zuständig, die anfangs dem Ruf des Großvaters Dr. med. Johannes Pahlitzsch folgten. Er war Chefarzt im St. Gertrauden Krankenhaus und leistete grundlegende Forschung über die Auswirkungen moderner Tuberkulose-Medikamente. Zur damaligen Zeit war es möglich klinisch tätiger Arzt und niedergelassener Kollege gleichzeitig zu sein, so dass Großvater Johannes Pahlitzsch auch seine Praxissprechstunde in der Potsdamer Straße in Berlin-Schöneberg abhielt. Dort konnte er notdürftige Patienten leichter ohne Klinikregularien in der Nachkriegszeit betreuen.

Diese Begeisterung für seine Berufung, Menschen zu helfen, wurde von seinen Sohn Dr. Thomas-Walter Pahlitzsch übernommen. Nach erfolgreichem Abschluss der Facharztausbildung arbeitete er an der Berliner Charité als Oberarzt mit der Perspektive zum Chefarzt. Der persönliche und berufliche Werdegang wurde jedoch durch den plötzlichen Tod seines Vaters Dr. Johannes Pahlitzsch erschüttert. Er verließ unmittelbar die Charité, um die Praxis seines Vaters zu übernehmen. Von der Potsdamer Straße an den Wittenbergplatz folgte die Neueröffnung der Operationsräume 1989 und so entstand das erste ambulante Chirurgiezentrum der Augenheilkunde in Berlin. Aus der Einzelpraxis schuf er bis zum heutigen Tage eine überörtliche Gemeinschaftspraxis mit mehreren MVZ Niederlassungen und ein stationäres Krankenhaus.

Die Augenklinik im Ring-Center stellt eine der best- ausgelasteten Augenkliniken in Berlin-Brandenburg dar und ist ein Eckpfeiler der ophthalmologischen Versorgung im Einzugsgebiet von 10 Millionen Menschen.

Es ist die persönliche Leistung von Dr. Thomas Pahlitzsch, dass er die Kataraktchirurgie aus dem Krankenhaus mit langen stationären Verläufen in eine ambulante Operation mit kurzer Visusrehabilitation gewandelt hat. Dabei kam ihm die Aufbruchsstimmung nach dem Mauerfall 1989 in Berlin zugute. Sein großes Interesse gilt neben der Kataraktoperation auch refraktiven Lasereingriffen zur Behandlung der Kurz- oder Weitsichtigkeit.

Nach über 250.000 Operationen ist er einer der führenden Ophthalmochirurgen der Welt. Daher wird seine Expertise regelmäßig bei der Optimierung neuester Geräte und Technologien von den Laserherstellern herangezogen.

Seit über 30 Jahren unterstützt Frau Dr. Stephanie Pahlitzsch den Aufbau, die Weiterbildung und Vernetzung der Kliniken. Sie wurde nach Jahren in der Anästhesie und Intensivmedizin ebenfalls Fachärztin für Augenheilkunde.

„Der Apfel fällt nicht weit vom Baum“: Wenn die Eltern gemeinsam eine Klinik für Augenheilkunde aufbauen und sich auch beide Töchter Dr. Marie-Luise und Dr. Milena Pahlitzsch der Augenheilkunde verschreiben, trifft wohl kein besseres Sprichwort als dieses zu.

Ebenso wie der Vater promovierte Dr. Marie-Luise Pahlitzsch an der Charité Berlin. Anschließend folgte Sie der Einladung an die Goethe Universität Frankfurt am Main zur Ausbildung zum Facharzt. Der Wunsch außerhalb der Region Berlin-Brandenburg zu lernen, entstand für Dr. Marie-Luise Pahlitzsch daraus, stets den Wissenshorizont zu erweitern und überregionale Erfahrungen zu sammeln. Darüber hinaus liegt Ihr spezielles Fachgebiet bei den Netzhauterkrankungen, welches Sie im Besonderen an der Goethe Universität Frankfurt am Main erfolgreich weiterentwickeln konnte.

Dr. Milena Pahlitzsch studierte an der Universitätsklinik Eppendorf Hamburg. Den Abschluss Ihres Studiums krönte Sie durch Ihren Doktortitel mit magna cum laude. Ihr Expertenwissen liegt im vorderen Augenabschnitt und Glaukom. Dieses Wissen konnte Sie während Ihrer Facharztausbildung an der Charité Berlin erwerben. Wie Ihr Vater ist auch Sie bestrebt, stets voran zu denken und ihre Expertise ständig zu erweitern. Aus diesem Grund absolvierte Sie ein Forschungsjahr an dem weltbekannten Moorfields Eye Hospital in London. Durch die Kombination Ihres Fachwissens und der praktischen Anwendungen ist Sie wie Ihr Vater hervorragend ausgebildet und freut sich auf die Herausforderungen, die bei der Übernahme der Familienklinik auf Ihre Schwester und Sie warten.

Die Familie Pahlitzsch fühlt sich seit Generationen den Berlinern und Ihren gesundheitlichen Problemen verbunden und unterstützt in Zusammenarbeit mit vielen anderen Ärzten unterschiedlichster medizinischer Disziplinen einen multifaktoriellen Heilungsansatz.

Auch die vierte Generation wächst mit Emilia und Hector Pahlitzsch heran und wird die Entscheidung für die Familientradition auf ein Neues zum Gespräch stellen.

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