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Implantierbare Kontaktlinsen

Leidet man unter einer hohen Fehlsichtigkeit, die nicht durch eine LASIK oder PRK behandelt werden kann, ist die ICL (Implantierbare Kontaktlinse) unsere augenärztliche Empfehlung.

Bei der ICL (Implantierbare Kontaktlinse) wird die künstliche Linse zwischen Regenbogenhaut und der natürlichen Linse in die hintere Augenkammer eingepflanzt.

Der Operateur legt hierfür 2 Inzisionen (Einschnitte) am Übergang der duchsichtigen Hornhaut in die weißliche Lederhaut an (ca. 2,2 mm). Die Inzisionen müssen nach der Operation nicht vernäht werden, sondern werden mit Wasser unterspritzt, das Gewebe schwillt an und das Auge ist „abgedichtet“.

Durch den Einschnitt wird dann unter dem Schutz einer viskösen Substanz die sich entfaltende Linse in das Auge gegeben, diese kommt hinter der Regenbogenhaut und vor der natürlichen Linse zu liegen.

In der Regel dauert der Eingriff etwa 5-8 Minuten und wird unter örtlicher Betäubung (im Schlummerschlaf) durchgeführt. Der Eingriff ist völlig schmerzfrei. Nach der Operation verbleibt der Patient noch für 2 Stunden in unserer Klinik, um abschließend den Augeninnendruck kontrollieren zu können.

Am nächsten Tag wird dann der Augenverband abgenommen und ein erster Eindruck vom „Leben ohne Brille“ kann gewonnen werden. Natürlich dauert die Heilungsphase wenige Tage und ist ca. 2-4 Wochen nach dem Eingriff vollständig abgeschlossen.

Die implantierte ICL ist im Auge nicht spürbar und verursacht kein Druckempfinden oder Fremdkörpergefühl

Welche Sehfehler können mit Implantaten korrigiert werden?

Kurzsichtigkeit kann mit Hilfe von Implantaten bei Werten von ca. -4,0 dpt. bis ca. -18,0 dpt. korrigiert werden. Bei Weitsichtigkeit können Implantate Werte von ca. +5,0 dpt. bis ca. 10,0 dpt. korrigieren. Eine Hornhautverkrümmung kann mit der Linsenimplantation bis 6,0 dpt. korrigiert werden. Mit ICL sind präzise Korrekturen möglich, da die Werte der Linse vorher berechnet werden und festgelegt sind. Ergebnisse weisen eine hohe Vorhersagbarkeit und Genauigkeit auf.

Die ICL unterstützt die natürliche Linse, das Licht ideal zu brechen, so dass der Brennpunkt wie bei einem normalsichtigen Auge auf der Netzhaut liegt.

Präoperative Untersuchungen

  • IOL Master mit Bestimmung der Augenlänge
  • Messung der Vorderkammertiefe
  • Messung der Pupillenweite bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen
  • Refraktionsbestimmung und subjektiver Abgleich
  • Kontrolle des Vorder- und Hinterabschnitts
  • Augendruckkontrolle

Ihr Operateur

LasernHerr Dr. Pahlitzsch implantiert bereits seit 1998 die ICLs und zählt zu den Pionieren auf diesem Gebiet. Aufgrund der hervorragenden Ergebnisse sind die Zahlen der ICL Implantationen in den vergangenen Jahren drastisch gestiegen. Unsere Patienten sind begeistert von der einmaligen optischen Qualität und dem schmerzfreien Verfahren.

 

 

 

Ist eine ICL Implantation reversibel?

Die ICL ist aus einem sehr elastischen Material, so dass eine Entnahme keine Probleme bereitet und dies ebenfalls durch einen 2,2, mm großen Schnitt erfolgen kann. Auch diese Operation verläuft vollkommen schmerzfrei.

Eine ICL Explantation ist z.B im Rahmen einer Grauen Star Operation notwendig- sprich, wenn sich die natürliche Linse auf Grund der natürlichen Linsenalterung eingetrübt hat. (Siehe Grauer Star (Katarakt) Operationen)

Ihre Vorteile
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