R

Refraktion: Maß für die Brechkraft des Auges bzw. Strahlenablenkung, Angabe in Dioptrien (dpt.).

Refraktion objektivBrechkraftbestimmung mittels automatischer Messung durch elektro-optische Systeme (z.B. Autorefraktometer).

Refraktion subjektiv: Brechkraftbestimmung mittels einer Messbrille, in welche in Abstimmung mit dem Patienten (subjektive Angaben) verschieden brechende Brillengläser eingesetzt werden, bis der Patient seinen bestkorrigierten Visus erreicht hat.

Refraktive Chirurgie: Allgemeine Beschreibung der chirurgischen Korrektur von Sehfehlern.

Re-LASIK, Re-Treatment: Feinkorrektur nach erfolgtem Ersteingriff.

Retina: lat. Bezeichnung für die Netzhaut, ist die innerste Schicht des Augapfels. In der Retina wird das auftreffende Licht, nachdem es die Hornhaut, die Linse und den Glaskörper durchquert hat, in Nervenimpulse umgewandelt.

S

Sehen mesopisch: Dämmerungssehen, sowohl die Zapfen als auch Stäbchen tragen zur Bildwahrnehmung bei.

Sehen photopisch: Tagessehen, der Visus ist beim photopischen Sehen am größten. Die Farbwahrnehmung wird über die Zapfen gewährleistet.

Sehen skotopisch: Nachtsehen bzw. Sehen bei geringer Helligkeit. Keine Farbwahrnehmung, da nur die lichtempfindlichen Stäbchen zuständig sind.

Sicca Syndrom/ Symptomatik: Im Volksmund als “trockenes Auge” bezeichnet. Die Benetzung der Hornhaut und Bindehaut mit Tränenflüssigkeit ist gestört. Somit häufig leichte Rötung oder auch Brennen und Fremdkörpergefühl des Auges.

Sph (Sphäre): Einheit für die vorliegenden Dioptrien-Werte, Kurzsichtigkeit mit negativem und Weitsichtigkeit mit positivem Vorzeichen, z.B. +3,5 dpt.

Striae: = Streifen, Linien, Furchen; häufig in der Basalmembran des Flaps gelegen, selten im Reststroma.

T

Topographie: siehe Hornhaut-Topographie.

U

Überkorrektur: Korrektur oberhalb der diagnostisch ermittelten Korrektur, oftmals bewusst zur Kompensation geringer Refraktions-Rückbildung (Regression) im Heilungsverlauf angebracht.

Unterkorrektur: Korrektur unterhalb der theoretischen Korrektur, oftmals bewusst zur Kompensation eintretender Effekte wie z.B. der Altersweitsichtigkeit angebracht (Monovision).

V

Visus: Bezeichnung der Sehschärfe, wird in  logarithmischen Linien angegeben. Die Sehschärfe ist der wichtigste messbare Parameter des Sehsinns. Der Visus ist in der Augenheilkunde der Zielparameter, dessen Verbesserung oder Erhalt mit verschiedenen ophthalmologischen Maßnahmen angestrebt wird.

W

Wavefront: Messung der Fehler 1. Ordnung (Myopie, Hyperopie), 2. Ordnung (Astigmatismus) bis hin zur 7. Ordnung. Dabei wird eine perfekte Wellenfront in das Auge geschickt und mit der wiederaustretenden Wellenfront verglichen.

Weitsichtigkeit: siehe Hyperopie

Z

Zyl (Zylinder): Einheit für die Dimension der Ausprägung der Hornhautverkrümmung in Dioptrien (dpt.).

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